Badeurlaub mit Hunde-Welpen

Ferien im und am Wasser mit Welpen

Welpe am Strand Weißer Schäferhund

So klein und niedlich die Welpen auch sind, wenn es um den Badeurlaub mit der Familie geht, dann müssen unbedingt einige wichtige Hinweise beachtet werden. Der Hunde-Welpe ist kein Kuscheltier und bedarf daher der nötigen Aufmerksamkeit im Badeurlaub. Schon bei der Auswahl des Reiseziels sollten man immer an das Wohl des Welpen denken, denn dieser kleine Kerl hat längst nicht die Ausdauer und Kondition eines großen ausgewachsenen Hundes.

Klassische Badeurlaube am Strand sind für Welpen nicht geeignet

Husky Welpe gräbt im Sand

Reisewünsche, die in Richtung Mittelmeer gehen und im Kontext zu "Sonne, Strand und Meer" stehen, sollten Urlauber unbedingt vermeiden bzw. auf das Reisen mit den Welpen verzichten, da die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit einfach zu anstrengend für den Welpen wären. Ein typischer Urlaub am Meer, bei dem es eigentlich nur um das Faulenzen, Sonnenbaden und Schwimmen geht, sind für Welpen und auch Hunde allgemein nicht geeignet. Ein Welpe benötigt zum einen viel Ruhe und Erholung, möchte sich aber auch bewegen und die Umwelt erkunden können.

Den ganzen Tag am Strand liegen und in der Sonne schwitzen gefällt ihm hingegen nicht, im Gegenteil, es kann dem jungen Vierbeiner sogar sehr schaden. Zudem wäre bei den klassischen Badeurlauben am Meer die Reisedauer zu lang und meist nur per Flug möglich, wobei Flugreisen mit Welpen nur Stress und viel Arbeit bedeuten. Im Allgemeinen betrachtet wäre der reine Badeurlaub mit dem Welpen nicht empfehlenswert, da die Hitze im Sommer zu hoch ist und der Welpe diesen Belastungen nicht lange standhalten könnte, das Salz im Wasser könnte auch ein Problem werden, wenn zu viel davon geschluckt wird.

Hunde-Welpen benötigen am Anfang ihrer Lebensphase eine gewohnte Umgebung, da sie sich erst einmal orientieren müssen. Der typische Badeurlaub am Meer ist auch nicht nur wegen der hohen Temperaturen ungeeignet, auch die laute und ungewohnte Umgebung könnte sich negativ auf den Hunde-Welpen auswirken. Was oft mit Krankheiten einhergehen kann, die gerade bei den empfindlichen Welpen zu Komplikationen führen können, weil die Immunabwehr noch nicht richtig ausgereift und zu 100% standhaft ist. Viele Leute auf engem Raum die umherrennen und oft auch Müll und sonstige Gegenstände liegen lassen. Das kann für den Welpen wie eine "Spielwiese" wirken - eine tödliche. Über diese möglichen Gefahren sollte sich jeder Hundebesitzer im Klaren sein und dahingehend auch keine Fehlentscheidungen treffen.

Badeurlaub mit Welpen dennoch möglich

Junger Welpe am Strand

Ausgewogen und an der richtigen Stellen ist ein Badeurlaub mit dem kleinen Familienmitglied dennoch möglich und kann für jeden Einzelnen ein riesen Spaß sein. Einem kurzen Ausflug zu einer Badestelle bei Wanderungen mit Hunde-Welpen steht nichts im Wege, denn diesen können Urlauber individuell auf den Welpen abstimmen. Auch kann durchaus ein ganzer Tag am Wasser verbracht werden, wenn man sich ausreichend mit dem Welpen beschäftigt, diesen nicht nur "vergessen" auf der Decke liegen lässt und die Umgebung passt.

Nicht zu heiß und nicht zu viel Sonne bzw. die Möglichkeit in den Schatten zu gehen, das sind die wichtigsten Punkte. Was ist bei diesen Bedingungen besser geeignet, als ein Urlaub in Deutschland? Erfüllt werden diese normalerweise an der Nord- und Ostsee, am Bodensee und an anderen Seen in Deutschlands Ferienregionen, etwa an der Mecklenburgischen Seenplatte oder auch im Leipziger Neuseenland. Allgemein betrachtet eignen sich sogar fast alle Badeseen für einen Urlaub mit Hunden am Wasser, wenn etwas Grünfläche und Schatten vorhanden ist und es nicht gerade eine echte Fernreise ist. So ist ein Urlaub mit Hund in Europa an einem See ebenso möglich.

Am Wasser selbst, egal ob man dort nur wenige Stunden oder den ganzen Tag verbringt, muss man jedoch immer gut auf den kleinen Hund aufpassen. Während größere durchaus etwas weiter ins Wasser können und zusammen mit dem Herrchen spielen, so ist dies mit Welpen etwas schwierig, sogar eigentlich nicht sinnvoll. Welpen kennen ihre eigenen Grenzen noch nicht und können sehr schnell erschöpft sein. Sind sie nun zu weit vom Ufer entfernt, so schaffen sie den Rückweg möglicherweise nicht mehr. Daher sollte man mit seinem Welpen nie zu weit ins Wasser gehen und ihn vor allem nie alleine lassen.

Auch am Ufer muss man gut auf ihn achten. In aller Regel ist es eine fremde Natur, auch wenn man vielleicht schon öfters dort war. Die Gegebenheiten ändern sich und so können nun durchaus giftige Pflanzen vorhanden sein, die es im letzten Jahr noch nicht waren. Welpen haben den Drang alles anzunagen, was ihnen zwischen die kleinen Zähne kommt und das kann bei unverträglichen Pflanzen sehr schnell schädliche Gewächse werden. Auch Gegenstände und Utensilien der menschlichen Miturlauber stellen eine Gefahr dar. Klein, bund und nett anzusehen ist es vielleicht, aber erst mal in den Mund genommen und verschluckt kann es schnell zu einem wirklichen Problem erden. Man weiß nie, was Mitmenschen alles so herumliegen lassen, daher sollte man seinen Welpen nie unbeaufsichtigt umherlaufen lassen.

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